Energetische Entrümpelung im Berufsalltag

Wie wir einer Überforderung entgegen wirken können!

Falls Sie jemand sind, der mitten im Berufsleben steht, nicht an Langeweile leidet und dennoch entspannt und ausgeglichen seine Arbeit verrichtet, dann gratuliere ich Ihnen von ganzem Herzen und wünsche Ihnen weiterhin viel Energie und Freude in Ihrem Job.

Fall Sie nicht zu den beneidenswerten Personen gehören und sich entschlossen haben weiterzulesen, möchte ich Ihnen ein paar Infos vermitteln, wie Sie mit ihrem täglichen Energiehaushalt besser auskommen können – dies ist ein kleiner Auszug aus meinen Businessworkshops.

Ein Grashalm wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!

Wir leben weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft, sondern immer im Jetzt. Und genau im JETZT gibt es Dinge voller Energie zu tun. In diesem Moment ist es also total uninteressant sich Gedanken zu machen über ein Kundengespräch, das nächste Woche stattfindet oder ein Erlebnis der letzten Tage. Wie aber dieses permanente Kreisen unserer Gedanken unseren Alltag destruktiv beeinflusst, habe ich immer wieder an mir selbst festgestellt.

Es gibt nichts Unangenehmeres, als Menschen in Meetings, die nicht fokussiert teilnehmen und gedanklich an einem anderen Thema hängen. Sowohl meinen Kollegen als auch mir ist das immer wieder passiert: wenn wir wichtige Entscheidungen zu treffen hatten, waren wir durch Telefonate oder andere „offene Baustellen“, die wir im Hinterkopf mitgeschleppt haben abgelenkt.

Sobald wir endlich lernen, im Hier und Jetzt zu leben und unseren Fokus auch auf das JETZT legen, werden wir merken, wie leicht und entspannt sich unser Arbeitsalltag anfühlen kann. Vertrauen Sie auf den Fluss des Lebens, es gibt für alles den richtigen Zeitpunkt.

Schreiben Sie sich Ihre Aufgaben auf!

Ich wurde früher, als ich noch im Außendienst tätig war, öfter von meinen Kollegen belächelt und etwas „Old Style“ genannt, weil ich sämtliche Termine, ob privat oder beruflich in einen kleinen Tischkalender geschrieben habe. Ich wurde gefragt, ob ich mir das denn nicht merken kann und meine Gehirntätigkeit wurde auch nicht selten in Frage gestellt. Genau wie meine Geldtasche oder meinen Autoschlüssel trug ich den kleinen Kalender immer bei mir. Ich nannte ihn liebevoll „mein Gehirn“ und tatsächlich hatte ich durch das Aufschreiben meiner Aufgaben, meiner Ideen, das Notieren meiner täglichen Kundentour und der vielen kleinen To Do´s einen viel klareren Kopf im Alltag.

Hatte ich einen offenen Punkt erledigt, hakte ich diesen ab. Blieb was offen, kreiste ich es mit Leuchtstift ein. Ich konnte mich durch dieses Hilfsmittel besser auf Kundengespräche konzentrieren, hatte mit einem Blick auf den Kalender alles im Überblick und war stets im Hier und Jetzt. Ich hatte all die Energie, die es benötigte um erfolgreich zu sein.

Wenn Sie sich alles merken, und zwar was Sie die letzten 3 Wochen tagtäglich getan haben aber auch das, was Sie die nächsten Tage tun müssen, ist das zwar vielleicht einerseits ein gutes Gedächtnistraining, allerdings belegen Sie Speicherplatz im Gehirn, der ihnen wiederum fehlt, um mit 100 %iger Energie Ihre eigentlichen Arbeiten im JETZT zu erledigen.

Abgesehen davon geistern Ihnen diese Dinge immer wieder im Kopf herum mit der Botschaft „das darf ich auf keinen Fall vergessen“. Fühlen Sie sich bitte hier an dieser Stelle in diese beschrieben Situation hinein und Sie werden merken, wie anstrengend das sein kann. Die Fehlerquote Ihrer Arbeit erhöht sich außerdem um ein Vielfaches wenn Sie nicht voll und ganz bei der Sache sind.

Aber selbst wenn Sie in einem Büro arbeiten, und nicht wie bei einem Handelsreisenden das Büro in Ihrem Auto integriert ist, ist die Verwendung eines Notizbuches neben dem Computer eine große Erleichterung. Ich verlasse mich lieber auf handschriftliche Notizen als auf die modernen Gerätschaften, da ein Computer jederzeit kaputt gehen kann und große Firmen schon des Öfteren in Not waren, weil einfach nichts mehr funktionierte aufgrund eines Systemabsturzes. Meine Termine und Aufgaben waren stets sicher, aber das ist wohl einfach auch nur eine kleine Marotte von mir J

Egal wie Sie es machen, ob „Old Style“ mit Notizbuch oder einem Eintrag in Ihr Smartphone, es geht darum es aufzuschreiben und sich geistig frei zu machen.

Intuition vs. Verstand – vertrauen sie ihrem Verstand, aber ihrer Intuition noch mehr!

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich in meiner Position als Werbekonzepterin von einem Kunden eine Mail erhielt, dass wir sämtliche grafische Arbeiten, die wir in unserem Werbekonzept fixiert hatten ändern müssen, weil es im Team des Kunden Unsicherheiten und Unstimmigkeiten gab.

Meine Aufgabe wäre es gewesen, meine Grafiker sofort zu informieren und alles neu bzw. umzugestalten. Ein enormer Aufwand für mein Team, die ganze Arbeit wäre einfach umsonst gewesen.

An diesem Tag hatte ich aber das Gefühl, dass ich jetzt einmal NICHTS machen sollte entgegen meinem üblichen Handeln im Beruf. Ich gab die Information nicht an mein Team weiter und ließ es bis zum nächsten Tag gut sein.

Am frühen Morgen des nächsten Tages (die Arbeit wäre mit einer Nachschicht durch meine Grafiker schon abgeändert worden, das Projekt stand nämlich auch noch unter massivem Zeitdruck) erhielt ich den Anruf meines Kunden mit der Ansage: „Kommando retour! Es bleibt alles so wie es ursprünglich geplant war“.

Durch meiner intuitiven NICHT-HANDLUNG ersparte ich in dieser Angelegenheit nicht nur meinem Team massiv Zeit sondern auch meinem Kunden eine ganz schöne Stange Geld, zumal es vereinbart war, eine neue Gestaltung auch in vollem Umfang zu bezahlen.

Solche Situationen haben bestimmt schon viele Menschen selber erlebt und es gibt sie haufenweise im Arbeitsalltag. Die meisten Menschen handeln aber üblicherweise sofort ohne sich kurz zu besinnen und in sich selbst reinzuhören. Die Angst, dass sie dem Kunden widersprechen oder den Auftrag nicht ordnungsgemäß durchführen ist größer als das Vertrauen in die eigene Intuition.

Dieses Vertrauen in sich selbst kann man durch regelmäßiges Training lernen. Fangen Sie bei kleinen Situationen an, bei denen nicht viel passieren kann.

Ein Kleinkind läuft auch nicht gleich einen Marathon bevor es nicht sicher stehen kann und die ersten Schritte wagt.

Haben Sie Interesse an weiteren Informationen oder möchten Sie und Ihr Team Ihren Arbeitsalltag in Balance bringen und voller Energie meistern? Dann fühlen Sie sich frei und kontaktieren Sie mich. Gerne übersende ich Ihnen ein Angebot für Ihren persönlichen Workshop.

Herzliche Grüße
Isolde Mitter

 

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